Was ist gut so!?

gut so! ist eine Qualitätsauszeichnung der fairea gmbh für geschmackvolle, nachhaltig und fair produzierte Lebensmittel. gut so! geprüfte Produkte sind Lebensmittel, die authentischen Geschmack, handwerkliche Tradition und nachhaltige Produktion in fünf Qualitätsdimensionen miteinander verbinden, in der Erfüllung der Kriterien unabhängig kontrolliert und in allen Produktionsstufen transparent gemacht sind.

 

 

Was ist die fairea gmbh?

Die fairea gmbh ist eine Non-Profit-Organisation, die sich als Plattform für ethisches Wirtschaften versteht, die KonsumentInnen durch die Vergabe des Qualitätszeichens gut so! Orientierung und Transparenz beim Lebensmitteleinkauf bietet.

 

 

Was hat das alles mit dem Ökosoziale Forum zu tun?

Die fairea gmbh ist eine 100%ige Tochter des Ökosozialen Forums und das Qualitätsprogramm gut so! eine Initiative des Ökosozialen Forums.

 

 

Was hat Franz Fischler mit gut so! zu tun?

Franz Fischler ist seit 2012 Ehrenpräsident des Ökosozialen Forums und war in den Jahren 2006 bis 2011 als Präsident unter anderem auch Initiator des gut so! Programms. In dessen inhaltlicher Ausgestaltung und Propagierung hat sich Franz Fischler ehrenamtlich beteiligt.

 

 

Was ist das Besondere an gut so!?

gut so! geprüfte Produkte sind „rundum" gut, weil sie die Interessen und Bedürfnisse der Verbraucher, der Hersteller, der Tiere, der Umwelt und der Zukunft achten. Beim Kauf eines gut so! zertifizierten Produkts kann der Konsument / die Konsumentin sicher sein, ein nach umfassenden Qualitätskriterien (in den 5 Qualitätsdimensionen: Konsument, Hersteller, Tier, Natur, Zukunft) geprüftes Produkt zu erhalten.

 

 

Welche Ziele verfolgt das gut so! Programm?

Ziel von gut so! ist es, KonsumentInnen Lebensmittel mit mehr Wert und Orientierung beim Einkauf zu bieten. Gleichzeitig sollen Bauern und Verarbeiter, die den hohen Anforderungen von gut so! entsprechen, durch bessere Einkommen belohnt werden. Das Qualitätszeichen will sich als verbindliches Erkennungsmerkmal für hochwertige Lebensmittel mit authentischem Geschmack, die nach umfassenden Qualitätskriterien und ethischen Richtlinien geprüft und in der Produktionskette transparent sind, durchsetzen. Der Mehrwert der Leistungen der gut so! Bauern und Verarbeiter soll sichtbar gemacht werden.

 

 

Wozu braucht es ein gut so! Qualitätszeichen - gibt es nicht bereits genug Gütesiegel?!

Güte- und Qualitätssiegel sind dazu da, KonsumentInnen bei ihrem Einkauf Orientierung zu geben. Im Gegensatz zu anderen Qualitätsauszeichnungen, die in ihrer Ausrichtung Schwerpunkte setzen, indem sie nur Teilaspekte auszeichnen, ist gut so! eine umfassende Qualitätsauszeichnung. Denn gut so! bietet Lebensmittel, bei deren Herstellung sowohl auf den Konsumenten und Hersteller als auch auf Tier, Natur und Zukunft geachtet wird und zudem in ihrer regionalen Herkunft ausgewiesen sind.

 

 

Wie wird die Einhaltung der gut so! Auflagen kontrolliert?

Die Auflagen von gut so! sind in den zahlreichen Kriterien der fünf Qualitätsdimensionen festgelegt. Diese werden beim Antrag um eine gut so! Lizenz für ein bestimmtes Produkt von einer staatlich anerkannten Kontrollstelle umfassend geprüft. Nach einer erfolgreichen Zertifizierung finden die Kontrollen jährlich statt. Auch die landwirtschaftlichen Betriebe als Rohstofflieferanten werden kontrolliert. Zusätzlich dazu prüft die fairea gmbh jeden Betrieb beim Einstieg in das Programm und im Weiteren auch, ob die Kontrollen ordnungsgemäß durchgeführt wurden. Durch die Präsentation der Hersteller im Internet haben auch KonsumentInnen die Möglichkeit mit ihnen direkt in Kontakt zu treten.

 

 

Welche gut so! zertifizierten Produkte gibt es?

Ziel der fairea gmbh ist die schrittweise Erschließung aller Lebensmittelsegmente. Derzeit besteht das Sortiment der gut so! zertifizierten Lebensmittel aus Molkereiprodukten, Urgetreideprodukten und Spargel sowie Fleisch- und Wurstspezialitäten.

 

 

Wo sind gut so! Produkte erhältlich?

gut so! zertifizierte Produkte sind ab Hof und im ausgewählten lokalen, regionalen und punktuell auch überregionalen Fachhandel unter anderem bei Spar, Radatz, ADEG, Merkur und Prokopp - gewusst wie sowie über die Internetplattform www.amazon.de erhältlich.

 

 

Warum sind noch nicht alle gut so! Produkte österreichweit im Handel gelistet?

Eine bundesweite Listung im Handel erfordert große Produktmengen, die unsere aktuellen gut so! Partner derzeit (noch) nicht liefern können. An der Verfügbarkeit größerer Produktmengen sowie der Ausweitung des Sortiments wird gearbeitet, um dem Handel eine breite Produktpalette für eine größere geografische Verteilung anbieten zu können.

 

 

Warum gibt es noch nicht mehr gut so! Produkte?

Der Anspruch an eine gut so! Zertifizierung ist sehr hoch. Für die gut so! Qualitätsauszeichnung müssen Produkte rund 80 Qualitätskriterien in 5 Qualitätsdimensionen erfüllen. Der Zertifizierungsprozess kann zudem oft langwierig sein - er bezieht sich sowohl auf die Rohstoffe und den Verarbeitungsprozess als auch auf die Endprodukte. Die gesamte Produktionskette auf gut so! Qualität umzustellen, zu kontrollieren und für die Kunden transparent zu machen, erfordert einfach Zeit. Auch müssen saisonale Gegebenheiten und natürliche Wachstumszyklen berücksichtigt werden.

 

 

Woher weiß man, welchen Weg ein gut so! Produkt von der Herstellung bis zum Handel zurückgelegt hat?

Beim gut so! Qualitätszeichen ist der Herkunftsnachweis verpflichtend. Das gut so! Qualitätszeichen benennt die Region, in der das Produkt hergestellt wurde. An dem verstärkten Balken am unteren Rand des Qualitätszeichens lässt sich außerdem erkennen, ob auch die Rohstoffe - genau genommen 90 Prozent der wertbestimmenden Inhaltsstoffe des Produkts - aus der ausgewiesenen Region stammen. Die gesamte Produktionskette wird über die gut so! Website im Internet dokumentiert.

 

 

Was bedeutet Produkttransparenz bei gut so!?

Die Wertschöpfungskette aller gut so! zertifizierten Lebensmittel kann über das Internet direkt auf www.gut-so.at überprüft werden. Vom Rohstofflieferanten über den Verarbeiter bis hin zum Verkaufsort ist so nachvollziehbar, woher ein gut so! zertifiziertes Produkt kommt und welchen Weg es in der Produktionskette tatsächlich zurückgelegt hat.

 

 

Wie finanziert sich das gut so! Programm?

Das gut so! Programm finanziert sich aus den Lizenzgebühren der Hersteller und durch das Ökosoziale Forum. In der Startphase wurde bzw. wird gut so! aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, der Bundesländer, des Bundesministeriums für Gesundheit, des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums gefördert. Der mit den Förderstellen abgestimmte Businessplan sieht ein Auslaufen der Förderungen und eine Selbstfinanzierung des Projektes nach 5 Jahren vor. Die fairea gmbh will mittelfristig selbstfinanzierend werden, ohne jedoch auf Gewinn ausgerichtet zu sein. Überschüsse sollen gemäß Statuten wiederum den Lizenzpartnern zugute kommen.

Für Konsumenten beginnt Ernährung beim Einkauf; für gut so! bereits bei der Herstellung. Deshalb bietet gut so! Lebensmittel, die rundum gut sind.


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